Dentale Implantologie

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die chirurgisch in den Kiefer eingebracht werden. Nach einer Einheilphase können auf den Implantaten Kronen, Brücken oder auch Teil-/Vollprothesen befestigt werden.

Indikationen
Vom Einzelzahnimplantat bis hin zum zahnlosen Kiefer: die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Fehlt nur ein Zahn ist ein Implantat sicherlich die eleganteste Lösung. Ein Beschleifen gesunder Nachbarzähne, wie es zur Versorgung mit einer Brücke notwendig wäre, ist damit hinfällig. Zusätzlich wird durch die kaufunktionelle Belastung ein Knochenabbau verhindert.

Darüber hinaus ist nicht nur die Funktion, sondern gerade im Frontzahnbereich auch die Ästhetik wichtig; Eine implantatgetragene Krone zusammen mit dem Implantat sieht nicht nur aus wie ein eigener Zahn sondern fühlt sich auch so an!

Fehlen mehrere Zähne können auch hier Implantate zum Einsatz kommen, wobei nicht jeder einzelne fehlende Zahn durch ein Implantat ersetzt werden muss. Auch auf Implantaten sind Brückenkonstruktionen möglich. Abhängig vom Knochenangebot und Patientenwunsch sind vielfältige Lösungen möglich.

Bei zahnlosem Kiefer kann durch Implantate der Prothesenhalt deutlich verbessert werden. Hierfür reichen oft schon 2-4 Implantate aus. Wünscht der Patient „festsitzenden“ Zahnersatz, so kann dieser auf mindestens 6 Implantaten realisiert werden. Vorteil hierbei ist, dass z.B. der Gaumen bei der Gestaltung des Zahnersatzes ausgespart werden kann und somit der Geschmackssinn nicht mehr durch den Gaumen bedeckenden Prothesenkunststoff beeinträchtigt wird.

Diagnostik und Planung
Vor der Implantation steht die Diagnostik. Ist eine Zahnlücke schon länger vorhanden kann an dieser Stelle der Knochen schon so zurückgegangen sein, dass ohne vorbereitende Massnahmen nicht implantiert werden kann. Um das Knochenangebot zu beurteilen verwenden wir die digitale Volumentomographie (DVT), die sowohl eine 3D-Darstellung der Kieferknochen ermöglicht als auch eine computergestützte Planung der Implantatpositionen.

Behandlungsablauf
Üblicherweise in örtlicher Betäubung, bei umfangreichen Implantationen aber evtl. auch im Dämmerschlaf oder Vollnarkose, wird der Knochen an der betreffenden Stelle freigelegt und entsprechend der Planung mit Hilfe einer Bohrschablone ein Hohlraum im Knochen geschaffen, in den das Implantat eingebracht wird. Die Wunde wird vernäht und das Implantat muss nun ca. 3-6 Monate einheilen. Nach Ablauf dieser Zeit wird das Implantat „freigelegt“, d.h. es wird in einem weiteren kurzen Eingriff das Zahnfleisch eröffnet und das Implantat zur Aufnahme des Zahnersatzes vorbereitet. Der Zahnersatz selbst kann ca. 2 Wochen nach Freilegung durch Ihren Zahnarzt angefertigt werden.

Knochenaufbau
Ist der Knochen an der geplanten Stelle nicht breit oder hoch genug, um das Implantat aufzunehmen, kann ein Knochenaufbau (Augmentation) zur Vorbereitung der Implantation notwendig sein. Je nach Situation, Wunsch des Patienten und Menge des benötigten Knochens kommen für die Augmentation Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial in Betracht. Gerne beraten wir Sie, was in Ihrem Fall die beste Lösung ist!

Erfolgsaussichten
Die Implantologie hat rasante Fortschritte gemacht und ist generell ein sehr sicheres und erfolgversprechendes Verfahren.

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